Slow Home - Wie du dir ein Zuhause zum Durchatmen gestaltest
Ein Fenster zu einem bewachsenen Innenhof zu haben ist eine Form von Slowness beim Wohnen.
SLOW HOME ist kein Einrichtungsstil. Es ist viel mehr ein Raumkonzept mit Wohlfühl-Garantie für ein entspannendes Zuhause.
Slow Home - Wie du dir ein Zuhause zum Durchatmen gestaltest
- Das Wichtigste in Kürze
- 1. Slow Home - Was vor einem Makeover kommt
- 2. Warum natürliche Wohnfarben & Materialien slow sind
- 3. Wo du natürliche Materialien und Farben einsetzen solltest
- 4. Wie du für jahreszeitliche Abwechslung sorgst
- 5. Wie das Makeover gelingt
- 6. Häufige Fragen zum Slow Home
- Was ist ein Slow Home oder Slow Living im Wohnbereich?
- Ist ein Slow Home dasselbe wie ein minimalistisches Zuhause?
- Wie kann man ein Slow Home gestalten oder einrichten?
- Welche Materialien und Farben sind typisch für ein Slow Home?
- Wie schafft man Rückzugsorte und eine entspannte Atmosphäre?
- Welche Vorteile bietet ein Slow Home oder Slow Living zu Hause?
- Welche Rolle spielen Möbel im Slow Living Konzept?
- Gibt es konkrete Tipps für die Umsetzung im Alltag?
- Welche Bedeutung haben Nachhaltigkeit und Natur im Slow Home?
Das Wichtigste in Kürze
SLOW HOME – Wie du ein entspannendes Zuhause einrichtest
Ein neues Möbelstück macht noch kein Zuhause
Wohnstress entsteht oft durch eine unzusammenhängende Einrichtung ohne Konzept. Statt auf Schnellschüsse zu setzen, plane bewusst: Ein roter Faden und natürliche Materialien sorgen für Harmonie. Investiere in einen „Lieblingspulli“-Raum, der sich mühelos und zeitlos anfühlt.
Natürliche Materialien und Farben: Deine Wohlfühlbasis
Natürliche Töne wie Greige, Taupe oder Mocca wirken beruhigend und flexibel. Materialien wie Holz, Wolle und Leinen schaffen Atmosphäre und verbessern das Wohlbefinden nachweislich – Holzböden senken sogar nachweislich den Blutdruck! Naturbelassene Oberflächen sind zeitlos und helfen dir, Nein zu kurzlebigen Trends zu sagen.
Flexibilität für jede Jahreszeit
Kleine Akzente wie Kissen, Plaids oder Vasen in saisonalen Farben bringen Abwechslung, ohne die Basis zu stören. Mit dunklem Braun statt Schwarz setzt du sanfte Kontraste, die Spannung und Tiefe in den Raum bringen. Weniger ist hier mehr: Qualität statt Masse ist das Mantra für ein entspannendes Zuhause.
1. Slow Home - Was vor einem Makeover kommt
Vielleicht bist du gerade an dem Punkt, an dem du deine Wohnung satt hast? Vielleicht schwirrt in deinem Kopf so ein Satz rum wie: “Ich brauche endlich ein Wohnzimmer, wo ich richtig abschalten kann”? Denn so wie jetzt, hältst du es nicht mehr aus? Du fragst dich sogar, ob es so was wie “Wohnstress” gibt? Ja, gibt es!
Wenn du ehrlich bist, spürst du den Stress schon länger. Denn kaum gönnst du dir abends etwas Ruhe, grübelst du über deine Möbel, Teppiche, Kissen und den ganzen Rest und bist alles andere als entspannt. Nämlich unzufrieden. Das kann’s ja nicht sein. Längst weißt du, dass es ein neues Sofa allein nicht bringt.
Schluss mit Grübeln!
Hier liefere ich dir Ideen, um es anders anzugehen - dein Projekt für ein entspannendes Zuhause. Dieses Mal wirst du nicht wieder “auf die Schnelle” irgendwas Neues anschaffen. Mit Schnellschüssen und Einzellösungen hast du schon genug schlechte Erfahrung gemacht. Kommt nicht mehr in die Tüte. Ein Blick auf dein Sammelsurium genügt. So viel Zeit muss sein. Du brauchst ein Konzept und einen roten Faden, um dich endlich zu Hause wohl zu fühlen.
©Fotografie Simone Sohl - Für dieses Wellness-Badezimmer habe ich ein natürliches Material- und Farbkonzept umgesetzt.
2. Warum natürliche Wohnfarben & Materialien slow sind
Natur und Entspannung gehen sehr gut zusammen. Bevor du also nach Einrichtungsstilen googelst, möchte ich dich dazu inspirieren, “Dein Ding” zu machen und vom Material und den Farben her zu starten, die dich auf natürliche Weise erden.
Mit deiner Wohnung ist es wie beim Essen: Damit es dir auf Dauer gut geht, hilft dir beispielsweise knackiges SLOW FOOD mehr als labberiges FAST FOOD: Regionales und saisonales Obst und Gemüse. Frisch zubereitet. Karotten, die nach Karotten schmecken und noch ein bisschen Erde dran haben, wenn du sie kaufst. Aromatische alte Apfelsorten mit megaviel Vitamin C, deren Namen du nie im Supermarkt lesen würdest. Du hast gleich mehr Spaß am Kochen, isst langsamer und genießt viel mehr. Jeden Samstag freust du dich auf den Wochenmarkt.
SLOW LIVING und SLOW HOME sind die Konsequenz aus der SLOW FOOD Bewegung. Die Idee dahinter ist ähnlich: so viel wie möglich regionale und natürliche Materialien, weniger Konsum, dafür das Richtige. Nachhaltige Herstellung und nachhaltige, recycelbare Materialien. Europäische Eiche statt tropisches Palisander. Holzdielen oder Parkett statt Laminat. Leinen und Wolle statt Polyester. Denn wir sind nicht zufällig ein Teil der Natur.
Hier liest du, wie die Slow Food und daraus die Slow Living Bewegung entstanden ist und wie du damit deinen Alltag bewusster gestaltest.
Vorurteile?
“Natürlich” klingt wie “eintönig.” Du hast Bilder im Kopf mit beigebraunem Teppichboden und einer Bodenvase mit verstaubtem Schilfrohr -so wie bei deinem Steuerberater? Nicht zu vergessen ein dunkelbraunes Sofa mit abgenutztem Cordbezug. Den 70er Jahre Muff lassen wir mal weg. Das hat mir selbst schon als Kind zu schaffen gemacht.
Mit natürlichen Wohnfarben und Materialien bist du doppelt entspannt:
Einheits-Beigebraun war vorgestern. Heute gibt’s so viele krasse Nuancen, wie: Dunkelschokolade, Zartbitter-, Moccasahne-, Espresso, Karamell, Latte Macchiato, Nougat, Anthrazit, Steingrau, Kieselgrau, Greige, Taupe, Sand u.a. Dein Lieblingsnaturton ist bestimmt auch dabei. Und: diese Farben und Materialien können dir dabei helfen, dich wohler zu fühlen.
Natürliche Farben und Materialien erden uns besonders schnell. Viel eher als Bonbonfarben, Trendfarben und wilder Mustermix.
Natürliche Wohnfarben und Materialien sind zeitlos und anpassungsfähig - ganz sicher passt deine Lieblingsfarbe dazu.
Hast du dich ein Mal dafür entschieden und merkst, wie dich deine Räume quasi “erden”, bist du automatisch weniger anfällig für Trends.
Du genießt die Zurückhaltung und deine Auswahl an wenigen, aber echten Materialien: gewachster Eichenboden im Wohnbereich, anthrazitfarbene Natursteinfliesen in der Küche, Leinenvorhänge in Greige in der gesamten Wohnung, Wollplaids in Kieselgrau auf dem steingrauen Leinensofagrauen Leinensofa, petrolfarbene Keramikgefäße auf dem Eichenboard im Esszimmer…
Mit natürlichen Wandfarben hältst du alles zusammen
Nischen-Farbhersteller waren die ersten, die sich sowohl die Nuancenvielfalt als auch eine mögliche Namensvielfalt zu Nutze machten - die Farben wurden dadurch bekannt und dank der vielen Varianten auch individueller nutzbar als die uninspirierten Standardfarben “à la Einheitsweiss von Gang 9”.
Naturbelassenes Holz und natürliche Flechtmaterialien erden jeden Raum und sorgen so für Atmosphäre
Holz wirkt bei Berührung entspannend. Laminat nicht.
Flechtmaterialien lockern glatte Holzoberflächen bei Böden und Möbeln auf. Beispielsweise bringst du mit nützlichen Körben und ihren geflochtenen Oberflächen oder mit geflochtenen Esszimmerstühlen gleich mehr Atmosphäre in jeden Raum. Den größten Effekt haben Flechtmaterialien in Küchen und Badezimmern, die durch Fliesen, Keramikobjekte und Edelstahlarmaturen schnell zweckmäßig statt wohnlich ausehen. Auch gut geplanter Stauraum in einem Waschtischunterschrank aus Holz macht einen großen Unterschied.
Denk auch mal an den erholsamen “Spa-Bereich” eines Hotels. Ich wette, du hast sofort ein Bild vor Augen: behagliches Licht, sanfte Farben, gewärmter Natursteinboden unter den Füßen, dicke flauschige Handtücher in Sandfarben und Liegen aus hellem Holz. Probier’ es selbst zu Hause aus!
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©tinekhome - Am Schrankinhalt siehst du sehr gut, wie leicht du viele Gegenstände aus unterschiedlichster Materialien arrangieren kannst, ohne dass es überladen aussieht. Ganz einfach, weil die Bandbreite sich in natürlichen Farben bewegt.
3. Wo du natürliche Materialien und Farben einsetzen solltest
Ganz klar: Setze natürliche Materialien ein, wo immer es geht
Bei Böden und Treppen. Dafür eignet sich bei Räumen mit viel Tageslicht Nussbaum oder sogar Räuchereiche. Bei weniger Tageslicht sollten es hellere Holznuancen sein. Auch Fliesen sind ein Stück Natur. Sie sollten nur keine Holzoptik haben, denn damit täuschst du deine Sinne: Die Augen sehen Holz. Deine Füße spüren die glatte Fliese.
Bei Teppichböden, Teppichen und Läufern. Wolle ist beispielsweise angenehmer als Polyester, das sich statisch auflädt. Mehr über die Strapazierfähigkeit von Teppichen liest du in meinem ausführlichen Blogartikel.
Bei Wänden. Wie schon erwähnt gibt es hunderte Naturnuancen.
Bei Möbeln. Allein die möglichen Oberflächen, die Eiche haben kann, macht die Entscheidung für ein Material leicht. So kanst du bei Eiche mit mehreren Farbnuancen und Oberflächenbearbeitungen abwechseln.
Bei Vorhängen und Jalousien. Ich bin ja Leinenfan. Denn die Optik und der natürliche Schimmer ist mit Polyestermaterialien kaum nachzuahmen. Leinen ist zeitlos und hält ewig.
Bei Polstern, Sesseln und Sofas.
Wie du mit unterschiedlichen Oberflächen dein Zuhause auch haptisch spannend machst
Variiere strukturstarke, haptische Materialien, wie: pflanzlich gegerbtes Leder, Fell, weichen Baumwollsamt, gebeiztes Holz, schimmernde Seide oder griffiges Leinen.
Mit Silber und Glas wirkt es elegant, modern und lebendig, weil sich Licht darin bricht.
Mit etwas Bronze und Gold wirkt es wertvoll und mondän.
Auch hier gilt: “weniger ist mehr”. Entscheide dich für einen durchgängigen Boden in einer Holzart
Ein dunkler Boden (Holz, Feinsteinzeug, Keramikfliesen etc.) wird auch im Bad für mehr optische Behaglichkeit sorgen als es zum Beispiel der viel geliebte, “neutrale” weiße Fliesenboden kann.
Inzwischen kann ich alle meine Hauskunden dazu bewegen, auch in der Küche einen Holzboden zu haben.
Bei Möbeln empfehle ich: Bleib bei einer Holzart und variiere mit der Oberflächenbearbeitung und ggf. auch mit der Farbe. Zum Beispiel harmoniert ein Tisch aus gewachster, naturbelassener Eiche mit klassischen Stühlen in Räuchereiche (hierzu wird die Eiche in einem bestimmten Verfahren, z.B. mit Ammoniak, dunkler, “rauchiger” verändert).
Stichwort Vintage - wie es gelingt
Du kombinierst gerne verschiedenen Vintage-Möbel aus Holz? Gratuliere! Auch das ist ein Konzept. Selbst wenn hier Holzarten und Oberflächen stark unterschiedlich sein dürften.
Das gewollt “lässige” wirkt immer einladend und individuell.
Vor allem verbindest du mit jedem Möbel eine kleine Geschichte. Sehr persönlich. Toll!
Am Beispiel von alltäglichen Küchengegenständen siehst du, wie der Mix fast automatisch gelingt, dabei total vielfältig ist: unterschiedliches Holz, Leinen, Keramik in vier verschiedenen Grautönen, mal glasiert, mal matt, mit Muster, ohne etc.
©Fotografie Simone Sohl - Die Küche in einem von mir geplanten offenen Wohnbereich: Einfach slow.
4. Wie du für jahreszeitliche Abwechslung sorgst
Das gelingt ganz einfach mit schnell austauschbaren Accessoires wie: Kissen, Kerzen, Plaids, Keramikvasen, Tischwäsche & Co.
Kissen, Plaids und Co sind flexible Farbträger, die du nach Lust und Laune auswechseln kannst:
Mal ist es ein frühlingsfrisches Salbeigrün
Im Sommer kühles Hellblau
Ein erdiges Ziegelrot zu Weihnachten
Neutraltöne
Zigelrot
Lässt sich gut kombinieren mit vielen Neutraltönen.
Salbeigrün
Lässt sich gut kombinieren mit vielen Neutraltönen.
Meerblau
Lässt sich gut kombinieren mit vielen Neutraltönen.n.
5. Wie das Makeover gelingt
Experimentiere nach Lust und Laune - aber nur mit Umtauschrecht und immer mit dem passenden Maß.
Prüfe neue Materialien, besonders in der Farbpalette der Brauntöne, sowohl bei Tages- als auch bei Kunstlicht. Sicher magst du es auch nicht, wenn dein espressofarbener Couchtisch bei Kunstlicht plötzlich so einen billigen Rotton hat.
Finde deinen Möbelhersteller, der genau deinen Lieblingsstil anbietet. In der Regel passen viele Artikel von vornherein zusammen. Das erleichtert dir die Wahl.
Weniger ist mehr. Das gilt sowohl für Möbel, Materialien als auch für alle Farbnuancen. Weitere Anregungen, dein Zuhause auf „Wohlfühlen” umzuprogrammieren, findest du in diesem Artikel.
Häufige Fragen zum Slow Home
Ist Slow Home ein Einrichtungsstil?
Ein Slow Home ist kein Einrichtungsstil, sondern ein Lebens- und Wohngefühl, das auf passive Weise über alle Sinne entsteht. Es bringt dich runter, ohne dass du aktiv etwas dafür tun musst. Slow Living ist die Lebenshaltung dahinter, das Slow Home ist ihre räumliche Übersetzung.
Ist ein Slow Home dasselbe wie ein minimalistisches Zuhause?
Nein und trotzdem ist eine minimalistische und reizreduzierte Gestaltung das, was ein Slow Home ausmacht. Entscheidend ist nicht, wie leer ein Raum ist, sondern ob er auf deine Bedürfnissen ausgerichtet ist.
Wie kann man ein Slow Home gestalten oder einrichten?
Gestaltung beginnt bei deinen Bedürfnissen, nicht bei Möbeln. Zuerst muss dein Raum funktionieren - Laufwege, Proportionen, Funktionsbereiche. Dann kommen Möblierung, Material, Farbe und Licht. Auch Akustik, Geruch und Ordnung sind wichtig.
Welche Materialien und Farben sind typisch für ein Slow Home?
Natürliche Materialien wie Holz, Leinen, Kalk oder Lehm. Dinge, die sich echt und gut anfühlen. Farblich eher ruhige, erdige Töne sind gut für das Nervensystem. Wichtiger als die einzelne Farbe bleibt aber die Stimmigkeit im Ganzen und die Atmosphäre.
Wie schafft man Rückzugsorte und eine entspannte Atmosphäre im Slow Home?
Über die Sinne, die meist übersehen werden: Akustik und Geruch entscheiden oft mehr über Erholung als die Optik. Ein Rückzugsort braucht außerdem einen festen Platz, auf den du dich freust. Das kann auch eine freie Ecke mit Blick nach draußen sein.
Welche Vorteile bietet ein Slow Home oder Slow Living zu Hause?
Räume geben dir Energie zurück oder nehmen sie dir. In einem Slow Home kommst du passiv zur Ruhe. Du musst also nicht viel dafür tun, außer dein Handy beiseite zu legen -:). Ein Konzept macht Entscheidungen einfacher, weil alla aufeinander aufbauen.
Welche Rolle spielen Möbel im Slow Living Konzept?
Möbel sind nie der Ausgangspunkt. Zuerst muss dein Raum funktionieren: Laufwege und Funktionsbereiche. Dann kommen Möbel, Einbauten, Material, Farbe und Licht. Akustik und Geruch sind ebenfalls wichtig.
Gibt es konkrete Tipps für die Umsetzung von Slow Living im Alltag zu Hause?
Fang nicht im Möbelhaus an. Beobachte, welcher Raum dir Energie gibt und in welchem du dich gut erholen kannst. Damit hast du schon gute Ansätze, die du wiederholen kannst.
Welche Bedeutung hat Nachhaltigkeit und Natur im Slow Home?
Ein Slow Home ist zeitlos. Nachhaltigkeit ist hier auch in einem zeitlosen Design begründet sowie in hochwertigen Materialien.
ZEIT FÜR DEINE RÄUMELass uns gemeinsam herausfinden,
was dein Projekt braucht.
Im Erstgespräch sprechen wir über dein Projekt,
deine Wünsche und über die nächsten sinnvollen Schritte.
Über die Autorin
Martina Velmeden hat den Master of Engineering (M.Eng.) in Innenarchitektur, ist Mitglied im bdia und Inhaberin von Velmeden Atelier in Hirschberg an der Bergstraße, am Rand von Weinbergen bei Heidelberg. Seit 2014 plant und gestaltet sie zeitlos minimalistische und reizreduzierte Innenräume für Ruhe und Entschleunigung, bei Renovierung, Umbau, Modernisierung und Neubau. Erst private Wohnräume und Ferienhäuser, seit 2020 auch Ästhetikinstitute, Praxen und Klinikräume. Für ihre Arbeit erhielt sie den bdia Masterpreis. Sie arbeitet deutschlandweit, in Österreich und der Schweiz, auf den Kanaren und Mallorca sowie online.
Als hochsensibler Mensch hat sie früh gespürt, wie stark Räume auf das Nervensystem wirken. Daraus entwickelte sie ihre Methode Sensory Wellbeing Design©, die Innenarchitektur mit Architekturpsychologie und Neuroästhetik verbindet. Ihre Überzeugung: Gut gestaltete Räume sind für die Gesundheit so wichtig wie Ernährung, Bewegung und Schlaf.
In ihrem Blog, in Interviews und Gastbeiträgen schreibt und spricht sie über Wohnen mit Hochsensibilität, Slow Living, Achtsamkeit und die Wirkung von Räumen auf Wohlbefinden, Regeneration und Erholung. Über ihre Arbeit berichteten unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung, der Deutschlandfunk, die Deutsche Presse-Agentur und das dm-Magazin alverde. Vorgestellt wurde sie außerdem in Elle Decoration, Häuser und Myself.
Über Martina Velmeden · Fakten · Projekte · Kundenerfolge · Presse & Publikationen · Google-Rezensionen